Dienstag, 6. Januar 2015

Postillon nach Pegida insolvent - "Opfer einer medialen Intrige"

Berlin/Fürth (and) - "Der Postillon, Deutschlands beliebtestes und seriösestes Nachrichtenportal, steht endgültig vor dem Aus", das teilte der Postillion in einer offiziellen Pressemitteilung am frühen Dienstagmorgen mit.

Hintergrund
Am gestrigen Mittag (05.01.2015) wurde der Postillon von Vertretern aus Politik, Medien und verschiedener Geheimdienste aus dem In- und Ausland aufgefordert die Absage der Pegida-Demonstration, welche aufgrund von Streitigkeiten in der Organisation entstand, medienwirksam zu verbreiten. Hierfür wurde der Postillon gezwungen allen Lesern je 10 Euro pro Interaktion (so genannte "Likes", "Retweets", "Comments" oder "Shares") zu zahlen, um die Absage der Pegida-Demonstration zu verbreiten. Die Vertreter wollten dadurch angeblich vermeiden, dass es zu empfindlichen Strafen von Platzverweisen bis hin zu Abschiebungen aus Dresden komme, falls Demonstranten trotz der Absage in Dresden erscheinen werden.

Genaue Höhe des Schadens noch ungenau
Der Schaden beträgt laut ersten Schätzungen 3,4 Milliarden Euro. Die Aufwandsentschädigung kann von den beteiligten Unterstützern unter Aufwandsentschädigung@Der-Postillon.com versucht werden einzufordern.

MorgenSchau fragt nach
In einem persönlichen Telefonat mit dem Chefredakteur war die gespannte Stimmung im Team, das aus Chefredakteur und sonst niemanden besteht, sehr intensiv wahrzunehmen. "Aus Frust über das deutsche System habe ich das Logo von "Postillon" in "Rostillon" umbenannt, um es diesem System ein für alle mal zu zeigen" erklärte der Chefredakteur mit deutlich angespannter Stimme. Darauf hin teilte er mit: "Wir sehen uns als Opfer einer medialen, politischen und geheimdienstlichen Intrige." und beendete das Gespräch.

Eine Meinung, die letztendlich alles aussagt
Die von der Regierung auferlegte Aktion schlug am gestrigen Tag sehr hohe Wellen im gesamten Internet. "Mein Facebook war vollständig überfüllt mit Pegida-Absagen und Absagen von Pegida-Absagen, so dass ich keine Posts und Nachrichten meiner Freunde mehr sehen konnte und seitdem keinerlei sozialen Kontakte mehr besitze" erwähnt Timmy (9) in einem Fax an unsere Redaktion.

Die MorgenSchau-Redaktion bedauert es, dass ein weiteres deutsches Medium vom Markt verschwindet. Trotzdem wünschen wir dem gesamten Team und auch dem Vorstand vom Rostillon alles Gute für die Zukunft!