Dienstag, 6. Januar 2015

Schäuble rettet Griechenland - Erneut 42,5 Milliarden bei Bad Bank gefunden

Berlin/Athen (and) - "Da ist wohl bei einer Buchung ein kleiner Fehler aufgetaucht, da bei dem FMS Wertemanagement (Deutsche "Bad Bank") das Plus mit einem Minus verwechselt wurde", so rechtfertigte sich Wolfgang Schäuble am heute auf einer Pressekonferenz über das kleine Missgeschick. "Doch das Wichtigste ist wohl, dass wir nun Griechenland ganz einfach den Schuldenschnitt in Höhe von 40 Milliarden Euro ermöglichen können, während wir noch 2,5 Milliarden Euro für uns Politiker übrig haben", fährt Schäuble atemlos fort.

MorgenSchau im anschließenden Gespräch unter 6 Augen:

MorgenSchau: Das ist nicht das erste mal, dass "Soll" mit "Haben" bei dem FMS Wertemanagement vertauscht wurde, liegen wir da richtig?

Schäuble: Ja, das ist möglich.

MorgenSchau: Möchten Sie uns mehr zu dem vergangenen Fehler erklären?

Schäuble: Nein.

MorgenSchau: Wie der Spiegel im Oktober 2011 berichtete habe es bereits damals einen Buchungsfehler in Höhe von 55,5 Milliarden Euro gegeben. Wie können Sie sich das erklären?

Schäuble: Scheinbar handelte es sich um einen Flüchtigkeitsfehler.

MorgenSchau: Und nun, vier Jahre später erneut und in gleicher Größenordnung?

Schäuble: Scheinbar handelte es sich um einen Wiederholungsflüchtigkeitsfehler. Allerdings konnte ich dadurch nun Griechenland retten. Das ist die Hauptsache.

MorgenSchau: Wir bedanken uns für das Gespräch.

Schäuble: Nichts zu danken. Sechsfufzig.