Montag, 9. Februar 2015

HSBC-Studie belegt: Reiche besitzen nicht genügend Geld

Nach SwissLeaks räumt die HSBC auf.
Genf (and) - Eine aktuelle Studie der HSBC-Bank belegt was lange vermutet wurde: Millionäre und Milliardäre besitzen nicht genügend Geld.

"Das Steuersystem ist so ungerecht" argumentiert ein Vorstandsmitglied der HSBC-Bank. Wir wollten durch unseren Service der besonderen Art lediglich diesen hilflosen Menschen unter die Arme greifen, die durch das menschenverachtende Steuergesetz benachteiligt werden. "Wie unsere Studie nun belegt haben unsere Kunden schlichtweg zu wenig Geld, was unseren Service vollständig legitimiert. Solchen Menschen muss geholfen werden, da kann man nicht einfach so wegschauen" argumentiert das Vorstandsmitglied abschließend.

MorgenSchau interviewte Stuart Gulliver, CEO der HSBS, auf seiner Jacht in Monaco.

MorgenSchau: Herr Gulliver, Sie haben gemeinsam mit anderen Kriminellen, Politikern, Managern, Hollywood-Schauspielern und weiteren Millionären Steuern hinterzogen. Wie begründen Sie diese Handlung?

Gulliver: Wir sehen uns hier lediglich in der Rolle von Menschenrechtlern, diese Menschen leben unter dauerhafter Existenzangst. Wir sind die moderne Version von Robin Hood, wissen Sie?

MorgenSchau: Steuergeld, das Sie und Ihre Clienten hinterziehen, besitzen andere Menschen nicht. Sind Sie sich darüber im Klaren?

Gulliver: Diese Menschen arbeiten manchmal recht hart, das Geld haben sie doch verdient. Stellen Sie sich vor der Staat würde dieses Geld ausgeben. Am Ende würde er von diesem Geld noch Kitas bauen oder Flüchtlinge aufnehmen und finanzieren. Das ist doch lächerlich. Unsere Studie belegt übrigens, dass unsere Kunden nicht genügend Geld besitzen, also ist unser Service vollkommen legitim.

MorgenSchau: Die Studie ist allerdings durch Sie selbst in Auftrag gegeben worden, die Neutralität ist dadurch nicht gewährleistet.

Gulliver: Selbstverständlich wurde diese Studie vollkommen neutral durchgeführt. Möchten Sie uns etwa unterstellen, dass wir die Studie durch Geldfluss beeinflusst haben? Das wäre doch illegal.

MorgenSchau: Ist Ihnen bekannt, dass es sich um eine Straftat handelt und Ihnen eine lange Freiheitsstrafe droht?

Gulliver: Wissen Sie, mit Geld kann man sich wirklich alles kaufen, auch Freiheit. Flüchtlinge bezahlen schließlich auch ihre Schleußer für Freiheit, so ähnlich funktioniert das überall.

MorgenSchau: Warum haben Sie unserer Redaktion eigentlich 500.000 Euro überwiesen?

Gulliver: Wir möchten doch nur ihr Bestes. Weiterhin wäre es selbstverständlich nett, wenn Sie unsere Bank in ein positives Licht rücken.

MorgenSchau: Entschuldigung, aber das können wir natürlich nicht annehmen. Wir lehnen dieses Angebot selbstverständlich ab. Vielen dank für das Interview.

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