Freitag, 6. Februar 2015

Papst legitimiert Prügelstrafe in Familien und christlichen Einrichtungen

Rom/Vatikan (and) - Klare Worte aus dem Vatikan: Bei der Generalaudienz teilte der Papst mit, dass eine wertschätzende Prügelstrafe im Sinne der guten Erziehung vollkommen legitim und sogar notwendig sei. Um der steigenden weltweiten Gewalt und den Kriegen entgegen zu wirken solle zukünftig ein hoher Wert auf konsequente Erziehung gelegt werden. Dies gelte für die Erziehung in christlichen Familien, als auch in christlichen Einrichtungen.

"Ein psychischer Klapps habe noch niemandem geschadet", so argumentiert Papst Franziskus seine Aussage. Jedoch dürfe laut Franziskus dabei die Würde der Kinder selbstverständlich nicht verletzt werden.

MorgenSchau besuchte den Papst für ein Interview in seiner geheimen Villa am Stadtrand von Rom.

MorgenSchau: Herr Franziskus, stimmt Ihre Aussage, dass die Prügelstrafe wieder eingeführt werden solle?

Papst Franziskus: Natürlich, das wird man wohl noch sagen dürfen!

MorgenSchau: Stehen sämtliche Werte der katholischen Kirche, wie zum Beispiel die Nächstenliebe, nicht im Widerspruch mit psychischer und körperlicher Gewalt?

Papst Frankziskus: Selbstverständlich nicht. Während in meiner Jugendzeit Prügelstrafen noch vollkommen legitim waren, reagiert man heutzutage bei sämtlichen Stilmitteln der Erziehung in vielen Bereichen viel zu sensibel. Ich lebe doch auch noch.

MorgenSchau: Noch. Wie sieht es in den vielen sozialen Institutionen aus, die sich christliche Einrichtungen nennen, weil sie zwischen einem bis zehn Prozent der Kosten übernehmen? Betrifft Ihre Aussage auch diese Kinder und Jugendlichen dort?

Papst Franziskus: Wenn es der Erziehung dient selbstverständlich!

MorgenSchau: Die moderne Pädagogik grenzt sich klar von jeglicher körperlicher und psychischer Gewalt ab, man legt inzwischen sogar großen Wert auf gewaltfreie Kommunikation. Zusätzlich belegen Studien, dass ein Drittel aller Gewaltopfer im späteren Lebensverlauf selbst zu Tätern werden.

Papst Franziskus: Selbstverständlich distanzieren wir uns als traditionelle Glaubgensgemeinschaft von moderner Pädagogik und solchen Studien, die so transparent wie unsere Finanzen sind. Verhalten, das seit nunmehr 2000 Jahren funktioniert, wird auch weiterhin funktionieren.

MorgenSchau: Glauben Sie nicht, dass das Verherrlichen von Gewalt von christlichen Kinder- und Jugendeinrichtungen abschreckt?

Papst Franziskus: Das ist doch völliger blödsinn. Selbst nachdem der Missbrauchsskandal bekannt wurde, in dem Priester, Mönche, Nonnen und Erzieher hunderte Kinder und Jugendliche misshandelt haben, brach das Vertrauen in die Kirche kaum ein. Nicht ohne Grund haben wir sämtliche Unterstützung bei der Aufklärung dieser Straftaten einfach mal so beendet. Unser Unternehmen lässt sich nicht wie lächerliche Startup-Unternehmen wie der FDP, dem ADAC und der NSA durch solch nichtige Skandale medial zerstören.

MorgenSchau: Wie würden Sie bei scheinbar unbelehrbaren Kindern handeln? Denken Sie beispielsweise an Pipi Langstrumpf.

Papst Franziskus: Spezielle Situationen fordern spezielles Handeln, das wissen auch unsere Priester seit vielen Jahren, wie Sie bereits erwähnten.

MorgenSchau: Wir bedanken uns für das Interview.

Papst Franziskus: Amen

Mit einer Ghettofaust verabschiedet sich der Papst von uns.