Freitag, 27. März 2015

Bundestag beschließt MAUT-System zur Rettung Griechenlands

Symbolbild: Ungeeigneter Straßenbelag
Berlin/Athen (and) - Durch ein grandios ausgetüfteltes System wurde heute im Bundestag mit einer großen Mehrheit die Rettung Griechenlands beschlossen. Hierfür wurde ein spezielles MAUT-Gesetz (Manuelle-Automobil-Unterstützungs-Transaktion) ausgearbeitet. 433 Abgeordnete stimmten für das Gesetz, 128 lehnten das Gesetz ab und sechs Parlamentarier enthielten sich.

Das Manuelle-Automobil-Unterstützungs-Transaktions-Gesetz (MAUT)
Das Gesetz sieht dabei vor, dass sich die Griechische Bevölkerung selbst aus der aktuellen Staatsverschuldung in Höhe von 300 Milliarden Euro retten kann. Durch den innovativen Paragraphen wird Griechenland durch gefahrene Kilometer auf Deutschen Autobahnen unterstützt. Pro Person und gefahrenem Kilometer werden Griechischen Staatsbürgern zukünftig 75 Cent berechnet, die der krisengebeutelten Staatskasse Griechenlands wiederum gut geschrieben werden. Die Finanzverwaltung wird hierfür aus Kostengründen nach George Town (Cayman Islands) verlegt.

Die Rechnung geht auf:
  • Staatsverschuldung Griechenland: 300.000.000.000 Euro
  • Bevölkerung: 11.000.000 Personen
  • Pro-Kopf-Verschuldung: 27.272 Euro

Bei einer Verrechnung von 0,75 Euro pro gefahrenem Kilometer auf 365 Tage im Jahr und 100 Kilometer pro Tag ergibt sich ein Betrag von 27.375 Euro, der ungefähren Pro-Kopf-Verschuldung Griechenlands. Alternativ schlug die Bundesregierung vor das Programm zur Griechischen Schuldenfreiheit auf 10 Jahre festzusetzen. So müsse jeder Grieche pro Tag lediglich 10 Kilometer auf Deutschen Autobahnen verbringen, so Bundesfinanzminister Schäuble.

Niederländer kündigen Solidarität an
Weitere EU-Länder kündigen Solidarität an
Viele weitere Länder der EU kündigen an Griechenland auf dem Weg zur Schuldenfreiheit zu Unterstützen. So kündigten bereits die Niederlande an in den bevorstehenden Sommermonaten bevorzugt Deutsche Straßen zu nutzen, um ihre Solidarität zu bekunden und Griechenland finanziell zu unterstützen.


Nach der erfolgreichen Abstimmung verkündete Verkehrsminister Dobrindt stolz: "So ermöglichen wir einen gesunden Kompromiss, in dem wir die Griechische Bevölkerung direkt in die Rettung des Staates einbeziehen. Hilfe zur Selbsthilfe, wir sind ja schließlich nicht das Straßenverkehrsamt der Welt."