Samstag, 25. April 2015

Nicht mehr fröhlich: Alfred J. Kwak tot in Wohnung aufgefunden

Immer "ausgesprochen fröhlich" oder
"abgrundtief und schaurig traurig":
Alfred J. Kwak (24.04.2015)
Amsterdam/Maryland (MS) - Hollywood trauert um eine Galionsfigur des Schauspiels. Am gestrigen Freitagabend wurde der 25 jährige Schauspieler und Sänger Alfred Jodocus Kwak in seiner Wohnung in Maryland tot aufgefunden. Alle Hinweise deuten auf einen Suizid hin.

Interne Unterlagen, die der MorgenSchau vorliegen bestätigen, dass Kwak seit seiner Jugend an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung erkrankt ist. Auch große Mengen an Alkohol und Drogen sollen in der Wohnung sichergestellt worden sein.

Der Psychiater Manfred Lütz erklärt: "Scheinbar verarbeitete er seine Krankheit in seinen Songs. So heißt es in einem seiner bekanntesten Stücke, dass er stets -ausgesprochen fröhlich oder abgrundtief und schaurig traurig- gewesen sei". Lütz ist verwundert, dass selbst seine größten Fans niemals diese extremen Gefühlsschwankungen thematisiert haben. Ein Fan dagegen schreibt auf seiner Facebook-Gedenkseite: "Ich bin tottraurig über diese erschütternde Nachricht. Aber wer will denn schon über Depressionen und selbstverletzendes Verhalten sprechen? Schließlich sollten alle Menschen immer gut gelaunt sein. Wer braucht schon kranke Menschen in unserer Gesellschaft? Die kosten uns letztendlich doch nur Geld. Und wer soll uns nun eigentlich zum Lachen bringen?"

Auch Günther Jauch bekundete sein Beileid. In seiner Sendung am Sonntagabend wird er dem Verstorbenen eine Schweigeminute über 37 Sekunden widmen.