Samstag, 23. Mai 2015

Alternative für Deutschland reiht sich in "Club 27" ein

Jung, berühmt, tot.
Berlin (MS) - Jimi Hendrix, Kurt Cobain und Amy Winehouse, sie alle eint ein gemeinsames Schicksal: Der Tot mit 27. Nun wurde auch die AfD nach 27 Monaten in den "Club 27" aufgenommen.

Es ist ein unerklärliches Mysterium: In den Jugendstunden einer scheinbar perfekten Karriere sterben junge Künstler aus verschiedenen Gründen. Mal ist es ein Verkehrsunfall, mal eine dezente Drogen-Überdosis, mal ein Suizid, mal eine Spaltung. Nun trifft dieser sagenumwobene Mythos auch eiskalt die jungen Satiriker der AfD. Die selbsternannte "Alternative für Deutschland", der Justin Bieber unter den Rechtspopulisten.

Nach ihrer Gründung am 6. Februar 2013 verlief die Karriere recht populistisch und schnell. Immer mehr und immer schneller wollte die Partei verschiedene Menschen abschieben. Doch im Rausch der Geschwindigkeit äußerte sich die tiefe innere Unzufriedenheit durch Menschenhass und eine unlösbare interne Abhängigkeit, die letztendlich zum Sterben der AfD führte (MorgenSchau berichtete). „Es ist wirklich schade, aber wenn der Tod kommt, ist Sense.", erklärt Butz Lachmann, ein sehr guter Freund der AfD.

NPD, HoGeSa und Pegida bitten von persönlichen Beileidsbekundungen am Grab abzusehen.