Samstag, 9. Mai 2015

Antifa gGmbH fordert Verdoppelung des Gehalts - Streik am Montag

Sozialpädagogen der Antifa gGmbH versuchen Pegidanten
anhand von Bildern einfache Sachverhalte zu erklären.
Dresden (MS) - Ein Streik jagt momentan den nächsten. Nun kündigt auch die Antifa gGmbH, ein Tochteruntenehmen der BRD, an sich am 11. Mai während Pegida mit einem Streik für eine faire Entlohnung einzusetzen.

"Jeden Montag müssen wir uns bei Pegida extrem unqualifizierte Kommentare anhören, Menschophobe Transparente lesen und sehr fragwürdiges Rudelverhalten der Pegidanten ertragen. Aus diesem Grund fordern wir eine Verdoppelung des Gehalts von 25 auf 50 Euro", argumentiert der Vorsitzende der GABD (Gewerkschaft antifaschistischer Berufsdemonstranten) auf der Pressekonferenz in Dresden. "Hinzu kommt noch der psychologische Aspekt. Es tut wirklich manchmal im Herzen weh, dass es auch heute, im Jahr 2015, noch so ungebildete und intolerante Wesen in Deutschland gibt. Das ist psychologisch schwer verdaulich", ergänzt ein Sozialpädagoge der Antifa gGmbH. Auch der Antifa e.V., Tochterverein der BRD, zeigt sich inzwischen solidarisch und erklärt sich dem Protest anzuschließen.

Auch der Bahn- und Busverkehr wird an diesem Tag erneut zum erliegen kommen, da sich auch Antifa Reisen an den breiten Streiks beteiligen wird. Nun ist die Bundesregierung am Zug. Wird sie sich auf eine Lohnerhöhung einlassen bevor Deutschland erneut in die Hände von Menschen mit Menschenhass gerät?